Astaxanthin natürlich und synthetisch

24. April 2018 in Astaxanthin
Riesiges Becken mit von Algen rot gefärbtem Wasser

Die Frage, ob Sie natürliches oder synthetisches Astaxanthin zu sich nehmen sollten, stellt sich Ihnen zum Glück erst gar nicht. Denn synthetisch hergestelltes Astaxanthin ist nicht für den menschlichen Verzehr vorgesehen. Dennoch möchten wir Ihnen kurz die Unterschiede erläutern.

Synthetisches Astaxanthin

Erdöl-PumpeSynthetisches Astaxanthin wird aus Petrochemikalien gewonnen, im Volksmund auch Erdöl genannt. Möglicherweise sind Sie durch die Lebensmittelindustrie bereits desensibilisiert, so dass Sie diese Tatsache allein noch nicht sehr schockiert. Dennoch darf an dieser Stelle die Frage erlaubt sein: Möchten Sie etwas zu sich nehmen, womit man üblicherweise Autos betankt?

Es dürfte Sie wenig überraschen, dass synthetisches Astaxanthin dennoch zum Einsatz kommt. Genauer haben sogar mehr als 99% des weltweit eingesetzten Astaxanthins ihren Ursprung nicht in der Alge Haematococcus pluvialis. Der Grund hierfür sind die deutlich niedrigeren Kosten für die Gewinnung bzw. Herstellung.

Synthetisch produziertes Astaxanthin finden Sie beispielsweise in Tiernahrung wie Fischfutter. Insbesondere Zuchtlachse kommen meist in den zweifelhaften Genuss von aus Mineralöl gewonnenem Astaxanthin, damit sie die vom Verbraucher gewünschte Farbe bekommen. Dasselbe gilt im Übrigen für eine kräftige Farbe des Eidotters von Hühnereiern für den menschlichen Verzehr. Man beachte in diesem Zusammenhang ein Patent zur Verwendung eines Futtermittels enthaltend ein Additiv zur Eidotterfärbung, das zumindest 30 Gewichtsprozent natürliches Astaxanthin enthalten soll.

Astaxanthin aus Phaffia-Hefe

Labormitarbeiter in weißer Schutzkleidung, weißer Kasten mit StrahlenwarnschildDem synthetischen Astaxanthin aufgrund der ebenfalls fehlenden Veresterung sehr ähnlich ist das aus dem Hefepilz Phaffia rhodozyma gewonnene Astaxanthin. Dieses gilt als natürlich, obgleich der Hefepilz genetisch verändert ist. Um diese Mutation zu erzielen, kommen UV-Licht, Gammastrahlung oder mutagene Chemikalien zum Einsatz.

Auf diese Weise entsteht „natürliches“ Astaxanthin mit erheblich geringeren Kosten als bei der Gewinnung aus der Alge. Auch das so produzierte Astaxanthin findet vorwiegend als Futter für Haus- und Nutztiere Verwendung. Wenn Sie Gammastrahlung und mutagene Chemikalien als eher abstoßend empfinden, genügt es also nicht, auf die Fütterung von Speisefischen mit „natürlichem Astaxanthin“ zu achten. Um ganz sicher zu gehen, ist Wildlachs die bessere Alternative.

Natürliches Astaxanthin

Wenn uns Mutter Natur ein wunderbares Produkt liefert, muss man wirklich versuchen, es aus Erdöl oder genetisch verändertem Hefepilz anderweitig herzustellen? Wirklich natürliches Astaxanthin stammt aus der Alge Haematococcus pluvialis, mitsamt den natürlichen Begleitstoffen wie Lutein und Beta-Carotin.

Doch selbst bei verschiedenen Algenprodukten mit Astaxanthin gibt es teilweise noch erhebliche Qualitätsunterschiede. Ronald Ivarsson erklärt in einem Video, worauf es bei Astaxanthin-Produkten zu achten gilt. So ist beispielsweise in puncto Konsistenz wichtig, dass das Astaxanthin nicht mit Sauerstoff in Berührung kommt. Nur Gelkapseln können dies gewährleisten und die Wirkung erhalten.

Was ist besser?

Wie eingangs bereits erwähnt, stellt sich diese Frage nicht, wenn es um Ihre eigene Ernährung geht. Folgt man Efrat Kat von Algatech, handelt es sich bei synthetischem und natürlichem Astaxanthin gar um unterschiedliche Produkte, die außer dem Namen nichts gemeinsam haben. Zwar wäre auch der Verzehr synthetisch hergestellten Astaxanthins für Menschen gesundheitlich unbedenklich. Aber wer möchte schon Rückstände chemischer Prozesse der Gewinnung aus Mineralöl zu sich nehmen statt der natürlichen Begleitstoffe.

Das ist auch der Grund, weshalb natürliches Astaxanthin trotz gleicher chemischer Formel um ein vielfaches wirkungsvoller ist als sein künstliches Pendant. Denn die natürlichen Begleitstoffe Lutein, Beta-Carotin, Canthaxanthin sowie Lipide verstärken die Wirkung. So wirkt aus der Alge gewonnenes Astaxanthin 20 mal stärker als synthetisches.

Wenn Sie im ESOVita Onlineshop Astaxanthin kaufen, können Sie sich höchster Qualität sicher sein. Ronald Ivarsson pflegt seit vielen Jahre intensive Kontakte zu den Betreibern der Produktionsstätten auf Hawaii und in Israel. Auf Hawaii war es übrigens auch, wo das erste aus Algen hergestellte Astaxanthin Produkt entwickelt wurde.

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